Living · Frühling 2026
Mein Zuhause in voller Frühlingsblüte
Es gibt diesen Moment im Jahr, an dem ich die Vorhänge zur Seite ziehe und merke: jetzt darf der Frühling rein. Zarte Tulpen wandern in die Vasen, schwere Decken weichen leichtem Leinen, die Kerzen werden ein Tönchen heller. Komm mit – ich zeige dir, wie sich Villa Bloom & Co. gerade Raum für Raum verwandelt.
Das Esszimmer · pinke Tulpen, Karo-Kissen und ein Hauch New England
Der Esstisch · mein Lieblingsplatz
Die Korbstühle hab ich nach und nach bei Kleinanzeigen gefunden – immer wieder ein einzelner bei einem anderen Anbieter. Inzwischen sitzen wir auf vieren. Die Kissen in GreenGate-Karo und zartem Blütenmuster wechseln jede Saison: jetzt im Frühling weich, hell und mit einer Prise Rosa. Dazu pinke Tulpen aus dem Garten und ein bisschen frisches Grün – mehr braucht es eigentlich nicht.
Die Stühle, die Tulpen, die Geschichten
Diese Ecke ist über drei Jahre gewachsen. Die Korbstühle hab ich Stück für Stück bei Kleinanzeigen aufgespürt – jeder einzelne von einem anderen Anbieter, mal ein bisschen gefahren, mal um die Ecke abgeholt. Vier sind es jetzt, jeder mit seiner eigenen kleinen Geschichte. Der große Korb-Lampenschirm darüber ist von Riviera Maison und hat mich monatelang in Versuchung geführt, bevor er endlich zum Geburtstag bei mir einzog.
Im Bild seht ihr
- Korbstühle · Kleinanzeigen, verschiedene Anbieter
- Sitzkissen creme · selbst genäht aus Leinen
- Karo-Kissen Salbei · GreenGate
- Blütenkissen · GreenGate, „Mary"
- Tischläufer Leinen · Riviera Maison
- Tulpenkanne · GreenGate, „Marie"
- Holztablett · DIY mit Vintage-Holz
- Lampenschirm · Riviera Maison
- „New England Fish Market" · DIY, Pinsel & Geduld
- Vintage-Skiläufer „RM" · Marktplaats.nl (Niederlande)
Tipp: Den Tischläufer wechsele ich saisonal – im Sommer dünnes Leinen, im Herbst erdige Streifen, im Winter dicker Wollstoff. So fühlt sich der Esstisch jede Jahreszeit ein klein wenig anders an.
„Secrets de Cuisine" · mein Buffetschrank voller kleiner Geheimnisse
Mein absolutes Lieblingsstück. Der Schrank kam einmal als schlichter Buffet-Korpus zu mir – die geschwungene „Secrets de Cuisine"-Beschriftung habe ich später selbst ergänzt. Heute beherbergt er mein gesamtes pastellfarbenes Geschirr, kleine Weidenkörbchen und allerlei Schätze, die ich nicht mehr hergeben möchte.
Das Wohnzimmer · ruhig, hell, voller kleiner Lichtmomente
Im Wohnzimmer · leiser werden
Kirschblütenzweige, weiche Salbei-Kissen und mein heißgeliebtes „Welcome on Board"-Schild aus Korbgeflecht – ein Mitbringsel von einem Wochenende an der niederländischen Küste. Daneben meine Leseecke: hier sitze ich morgens mit Kaffee und einem Buch, eingehüllt in Leinen und Wolle. Die Holzherzchen am Fenster sind ein Mitbringsel aus dem Allgäu – Lieblingsstücke, die mich jeden Morgen anlächeln.
„Vieles, was du hier siehst, hat eine Geschichte – ein Flohmarkt-Fund, ein Mitbringsel von einer Reise, ein Stück, das mir vererbt wurde. Diese Mischung aus Neuem und Altem macht ein Zimmer erst zu meinem."
Kleine Erinnerungen · groß in Szene gesetzt
Im Detail · meine Souvenirs
Solche kleinen Arrangements gehören für mich zum Wohnen einfach dazu. Der schwarz-weiße Leuchtturm ist ein Sommerurlaubs-Mitbringsel von der Nordsee, das Riviera-Maison-Tablett aus Amsterdam, der Olivenzweig im Eimer aus einer Reise ans Mittelmeer. Sogar die kleine N. Kruijer-Kiste habe ich auf einem holländischen Brocante gefunden – Geschichten zum Anschauen, jeden Tag.
Die Küche · mein Herzstück
Ein wenig Riviera Maison, ein wenig GreenGate, viel weißes Holz und alles, was nach Landhaus schmeckt. Im Frühling ziehen frische Kräuter aufs Fensterbrett, helle Geschirrtücher in Streifen und Blüten ersetzen die winterlichen, und die Brot- und Vorratsdosen in zartem Salbei machen die Stimmung besonders weich. Den SMEG-Kühlschrank in Mint wollte ich übrigens jahrelang – als er dann endlich kam, war die ganze Küche plötzlich „fertig".
Die Küche in drei Lieblings-Ecken · GreenGate, Farmhouse & SMEG-Mint
Der Flur · Sequetucket Habor, ein Hauch Nantucket bei uns
Der Flur · die erste Begrüßung
Der Flur ist das Erste, was meine Gäste sehen – und ich liebe es, ihnen direkt ein kleines „Komm rein, mach es dir gemütlich" zuzuwerfen. Die selbst aufgemalte „Sequetucket Habor"-Beschriftung auf dem Schrank ist meine kleine Hommage an Nantucket, an dieses verspielte New-England-Gefühl, das auch Riviera Maison so wunderbar einfängt. Rundherum tummeln sich rosa Tulpen, Margeriten, GreenGate-Körbchen, mein „Country Garden"-Schild und natürlich meine treue „Manufacture Paris"-Tasche – die ist mir mal von einer Reise nach Frankreich gefolgt und hat seither nie wieder ihren Haken verlassen.
Und weil ich gerne ehrlich bin: dieser stolze Schrank, den ihr oben seht, ist eigentlich gar kein „echtes" Möbelstück. Ich habe ihn aus schlichten IKEA-Schuhschränken nachgebaut – ein bisschen Kreidefarbe, ein dickes Eichenbrett als Deckplatte, alte Knäufe vom Flohmarkt, geduldiges Schleifen, und schließlich die Schrift mit Schablonen und schwarzer Farbe aufgetragen. Plötzlich war daraus mein Lieblings-Aufbewahrungsmöbel geworden. Manchmal braucht es eben nicht das teuerste Stück, sondern nur eine gute Idee und ein wenig Mut zum Pinsel.
Im Sommer kommen dann die Streifen-Kissen und Lavendelsträuße. Im Herbst Kürbisse und Wollplaids. Im Winter Tannenzweige und Lichterketten. Jede Saison hat ihre eigene Sprache hier bei Villa Bloom & Co. – und ich freue mich jedes Mal aufs Neue darauf, sie sprechen zu lassen.
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