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Living · Sommer

Sommerdeko im Landhausstil meine schönsten Ideen für luftige Sommerwochen

Es gibt diese Momente im Juni, wenn das Licht weicher wird, die Hortensien sich öffnen und alles nach Lavendel und sonnenwarmem Holz duftet. Genau dieses Gefühl bringe ich mit der richtigen Deko ins Haus – luftig, hell, ein wenig vintage und immer mit einer Prise Riviera Maison. Heute zeige ich dir, wie du deine Räume und deine Terrasse in einen kleinen Sommerlandhaus-Traum verwandelst – ganz ohne großen Aufwand, mit Dingen, die du vielleicht schon hast, und mit kleinen Schätzen aus der Natur.

Stimmungsboard: Sommerdeko im Landhausstil mit Hortensien, Lavendel, Strandkorb und Vintage-Schätzen Pinnen

Sommer-Landhaus im Überblick · Hortensien, Lavendel, Leinen, Licht

Was den Sommer-Landhausstil ausmacht und warum er zum Träumen einlädt

Der Landhausstil im Sommer hat etwas wunderbar Beruhigendes. Er ist nicht laut, nicht überladen – er erzählt Geschichten. Von verblichenen Rosen auf einer Leinenschürze, von alten Krügen, in denen wilde Blumen stehen, von Korbmöbeln, die schon Generationen überdauert haben. Im Sommer wird dieser Stil besonders leicht: Schwere Stoffe weichen luftigem Leinen, dunkle Töne werden von Creme und Salbeigrün abgelöst, und überall finden sich frische Blüten – ob im Wohnzimmer oder draußen auf der Terrasse. Es geht nicht darum, perfekt zu dekorieren. Es geht darum, ein Gefühl von Zuhause zu schaffen, in dem man tief durchatmen kann.

1 · Die Farben des Sommers cream, salbei, verblasstes rosé

Der Sommer-Landhausstil lebt von einer ganz bestimmten Farbpalette: warmes Creme, sanftes Salbeigrün, verblasste Rosatöne, ein Hauch von Lavendelblau und immer wieder Naturweiß. Diese Farben wirken weich, gelassen und lassen viel Licht in den Raum. Anders als die kräftigen Töne des Herbstes oder die kühlen Töne des Winters dürfen die Sommerfarben atmen. Bei mir kommen sie überall vor: in den Leinendecken auf der Bank, im Floralmuster der Kaffeetassen, in den Hortensien auf dem Tisch. Auch die Wände lasse ich am liebsten in hellem Eierschalen-Ton – so wirkt jedes Möbelstück und jede Blume gleich wie ein kleines Kunstwerk. Wenn du einen kräftigeren Akzent möchtest: ein verblasstes Indigoblau oder ein staubiges Beerenrot passen wunderbar dazu. Aber bitte sparsam – der Charme entsteht durch Zurückhaltung.

2 · Natürliche Materialien Leinen, Rattan, verwittertes Holz

Ohne natürliche Materialien wäre der Sommer-Landhausstil nicht denkbar. Leinen ist meine absolute Lieblingstextur für diese Jahreszeit – es atmet, fällt schön und sieht zerknittert genauso gut aus wie frisch gebügelt. Eine Leinenschürze über dem Stuhl, eine Leinentischdecke mit gestickten Blüten oder Leinenkissen mit floralem Muster zaubern sofort dieses unaufgeregte Landhausgefühl. Dazu Rattan und Korb in jeder Form: alte Picknickkörbe als Aufbewahrung, geflochtene Stuhllehnen, eine Schale aus Bast für die Erdbeeren vom Markt. Verwittertes Holz erzählt seine eigene Geschichte – ein alter Tisch mit abgenutzter Patina, ein Brett, das schon mein Großvater benutzt hat. Diese Materialien sind nicht perfekt, und genau das macht ihren Reiz aus. Sie erinnern uns daran, dass Wohnen etwas Lebendiges ist, kein Katalog.

3 · Blumen vom Feld Hortensien, Lavendel, Margeriten

Keine Sommerdeko ohne frische Blumen. Im Juni und Juli pflücke ich am liebsten direkt aus dem Garten oder hole mir kleine Sträuße vom Hofladen – das ist günstiger als der Floristen-Einkauf und sieht zehnmal natürlicher aus. Meine drei Stammgäste in den Vasen: rosarote Hortensien (groß und romantisch), Lavendel in kleinen Schälchen (duftet das ganze Zimmer voll) und einfache Margeriten (frech und sommerlich). Für den Landhauslook spielt der Behälter eine genauso große Rolle wie die Blumen selbst. Statt klassischer Glasvasen greife ich zu Emaille-Kannen, alten GreenGate-Krügen mit Blümchenmuster oder schlichten Tonkrügen. Selbst eine alte Glasflasche aus dem Hof tut's wunderbar. Und wenn die Blumen ihre besten Tage hinter sich haben: einfach trocknen lassen und in ein Bündel binden. Getrocknete Hortensien und Lavendel sind die schönste Übergangsdeko in den Spätsommer.

Hortensien-Stillleben mit Eau-de-Lavande-Krug, Lavendelblüten, weißen Kerzen und einem aufgeschlagenen botanischen Vintage-Buch Pinnen

Stillleben mit rosa Hortensien · Lavendel, Vintage-Krug und ein altes Botanik-Buch

4 · Stoffe & Textilien Kissen, Tischläufer, leichte Decken

Stoffe sind das, was einem Raum Wärme gibt – auch im Sommer. Aber statt der schweren Wollplaids aus dem Winter kommen jetzt leichte Leinendecken zum Einsatz, idealerweise mit kleinem Streublümchenmuster oder einem dezenten Karo. Die alte Couch verwandelt sich mit ein paar neuen Kissenbezügen sofort: rosa Karo, Blümchen, ein bestickter Vintage-Bezug vom Flohmarkt. Im Esszimmer liegt ein einfacher Leinentischläufer mit Spitzenkante (mein heimlicher Schatz aus dem Nachlass meiner Großmutter), in der Küche tragen wir Schürzen mit Rosenmuster – wie aus einer anderen Zeit. Und draußen auf der Terrasse: immer eine Decke griffbereit, für die kühleren Abendstunden, wenn die Sonne tief steht und man nicht reingehen möchte, weil es einfach zu schön ist.

5 · Vasen, Krüge & Vintage-Schätze die kleinen Lieblingsstücke

In jedem Landhausstil-Zuhause gibt es diese kleinen Schätze, die einfach Geschichten erzählen: der Emaille-Krug, der schon meiner Urgroßmutter gehört hat, das Sammelsurium an GreenGate-Tassen, das mit jedem Geburtstag größer wird, die alte Holzkiste mit der Aufschrift „Riviera Maison“. Ich liebe es, diese Stücke im Sommer noch sichtbarer zu inszenieren: auf offenen Regalen, auf der Anrichte, mitten auf dem Esstisch. Mein Tipp: nicht alles auf einmal zeigen. Lieber wenige Lieblingsstücke schön präsentieren, ein paar Wildblumen oder Lavendelzweige dazu – fertig ist das Stillleben. Flohmärkte, Hofläden und Antik-Lädchen sind im Sommer die besten Schatzkammern. Auch der eigene Dachboden manchmal.

6 · Licht & Kerzen für die langen lauen Abende

Im Sommer wird es lange hell – und gerade die Stunden zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit sind die magischsten. Mit der richtigen Beleuchtung wird aus deiner Terrasse oder deinem Esszimmer ein kleines Wohlfühlrefugium. Ich liebe alte Sturmlaternen aus Metall, in denen lange Stumpenkerzen flackern. Auf der Tafel verteilen sich kleine Teelichter in Glasbechern. An den Geranien hängen Lichterketten mit warmem Licht (bitte unbedingt warmweiß, nicht kaltweiß – der Unterschied ist riesig). Und wenn du etwas Besonderes magst: eine ganze Reihe weißer Stumpenkerzen auf einem alten Holztablett, dekoriert mit Lavendelzweigen, ist ein echter Hingucker und gleichzeitig der gemütlichste Tafelaufsatz, den du dir vorstellen kannst. Es muss nicht viel sein – nur warm und einladend.

Meine fünf Tipps

wie deine Sommerdeko leicht und harmonisch wird

Ein paar Faustregeln helfen, wenn der Tisch oder die Anrichte plötzlich überladen wirkt. Diese fünf habe ich über die Jahre für mich entdeckt – sie machen aus Chaos sofort wieder Stillleben.

  • Weniger ist mehr · lieber drei schöne Stücke perfekt arrangieren, als zehn Sachen aneinanderreihen
  • In Gruppen denken · Vasen, Kerzen und Bücher in ungeraden Anzahlen wirken am natürlichsten
  • Höhenunterschiede schaffen · etwas Hohes, etwas Mittelgroßes, etwas Flaches – das macht jedes Stillleben spannend
  • Eine Farbe als roter Faden · wähle eine Akzentfarbe und führe sie durch Kissen, Blumen, Geschirr
  • Saisonal denken · im Hochsommer Hortensien und Lavendel, ab August getrocknete Gräser – die Deko darf mitwachsen

Mit diesen kleinen Regeln kann eigentlich nichts schiefgehen – egal, ob das Wohnzimmer, der Esstisch oder die Terrasse dekoriert wird. Wichtig ist nur eines: dass es sich nach dir anfühlt.

„Sommerdeko muss nicht teuer sein. Sie muss nur leicht, ehrlich und mit Liebe arrangiert sein – dann erzählt sie von ganz allein.“

Probier es einfach aus, an einem ruhigen Vormittag. Schnapp dir eine Schere, geh in den Garten oder zum Markt um die Ecke, hol dir ein paar Hortensien, ein Bündel Lavendel, vielleicht ein paar Margeriten. Setz dich danach in die Küche, breite alles auf dem Tisch aus und arrangiere in Ruhe. Du wirst sehen: Sommerdeko entsteht nicht im Möbelhaus, sondern in solchen Momenten – wenn man wieder mit den Händen arbeitet, mit Geduld, und mit dem Blick fürs Schöne im Einfachen. Genau das ist der Sommer-Landhausstil. Und genau das ist Villa Bloom.

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